Nachhaltigkeit? Kinderleicht! – Tipp 3: Plastik ist doof

Beim Einkaufen wird es uns noch immer in Form von Tüten angeboten, Getränke werden darin abgefüllt, Lebensmittel darin eingeschweißt: Plastik. Es begegnet uns überall und zugegeben, es ist schwer, komplett darauf zu verzichten.

bouteille plastique bouchon bleu

Eine leere Plastikflasche am Strand

Die Folgen sind klar zu sehen: Mülleimer quellen über vor Plastik – falls der Abfall es überhaupt bis dorthin schafft. Ganz zu schweigen von der immensen Verschmutzung der Umwelt, insbesondere der Gewässer und Meere. Wie gefährlich Plastik ist, wird immer klarer. Gegenmaßnahmen, zum Beispiel Geld für Plastiktüten zu verlangen, gibt es bereits. Aber wie das sooft ist, kann nur etwas bewirkt werden, wenn jeder Einzelne handelt. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist es, Bewusstsein zu schaffen. Gerade bei unseren Kindern.

Man mag es kaum glauben, aber auch dieses Thema kann wunderbar auf eine spielerische Art und Weise mit einem kleinen Experiment vermittelt werden.
Alles, was man dazu benötigt sind zwei kleine Töpfe, Erde, verschiedene Abfälle und etwas Zeit.
Zunächst werden die beiden Töpfe etwa bis zur Hälfte mit Erde befüllt. Dann kommt in jedes der Gefäße ein wenig Müll. Wichtig ist es, hierfür verschiedene Arten zu wählen: Ein Topf wird mit Plastik befüllt – hier eignet sich zum Beispiel eine kleine Plastiktüte. In den anderen kommen am besten Bioabfälle – ein Stück einer Bananenschale beispielsweise. So wird der Unterschied zwischen den Müllsorten schön deutlich.
In einem letzten Schritt werden beide Behälter bis zum Rand mit Erde aufgefüllt. Wer mag, kann natürlich auch noch beschriften, wo sich welcher Abfall befindet. Nun heißt es warten.
Nach einiger Zeit ist es dann auch schon so weit und der Müll kann wieder ausgebuddelt werden.
Und das Ergebnis? Für uns Erwachsene ganz klar, aber für die Kinder erstaunlich: Der Biomüll zerfällt und wird wieder zu Erde. Aber das Plastik hat sich gar nicht verändert! Ganz schnell zeigt sich so, dass die Natur diese Art von Müll nicht abbauen kann.

Es ist also gar nicht so schwer, Kindern zu zeigen, warum Plastik unserer Umwelt schadet. Ist dieser Gedanke erst einmal verankert, ist der Grundstein gelegt. Denn nun können Methoden zur Plastikvermeidung im Alltag auch den Kindern bewusst gemacht werden: Warum wir zuhause nur noch Wasser in Glasflaschen kaufen? Warum Brotbox und Trinkflasche aus Edelstahl sind? Na klar, weil Plastik doof ist.

Eure Laura

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